Coronavirus: Bundesregierung untersagt Export von medizinischer Schutzkleidung

Das Coronavirus hat für eine weltweite Krisensituation gesorgt. Medizinische Schutzausrüstungen sind fast überall Mangelware und in Deutschland sind die Produktionskapazitäten nicht so hoch, um den Bedarf zu decken. Nun hat die Bundesregierung auch Maßnahmen ergriffen, um Engpässe zu verhindern.

Symbolbild zu Coronavirus Exportverbort für SchutzkleidungIm Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unterbindet Deutschland die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung einschließlich Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzanzügen, in andere Länder. Ausnahmen sollen auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums nur noch unter engen Voraussetzungen möglich sein, unter anderem im Rahmen internationaler Hilfsaktionen. Nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung am Mittwoch in Berlin wird das Gesundheitsministerium solche Ausrüstung zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser und Bundesbehörden beschaffen.

Zuletzt hatten die bisherigen Importe nicht mehr ausgereicht, um den Bedarf zu decken. In den entsprechenden Ländern, die medizinische Schutzkleidung herstellen, kommt es immer häufiger zu Produktionsausfällen oder es gelten ebenfalls Exportverbote für Schutzkleidung.

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Unser Ansprechpartner im Bereich Presse, Daniel Mahnken.

Daniel Mahnken

Daniel Mahnken ist Senior Corporate Communications Manager bei Saloodo!. Als gelernter Journalist liegt ihm das Schreiben quasi im Blut. Nach seinem Sportpublizistik-Studium wollte er eigentlich Germany's Next Sport-Kommentator werden, doch dann entdeckte er die Logistik und kommt seitdem nicht mehr davon los.

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