Glossary

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A

A.TR

A.TR bezeichnet eine Warenverkehrsbescheinigung (WVB) im gewerblichen Warenverkehr (nicht Agrar- und EGKS-Waren) mit der Türkei. Die A.TR darf nur verwendet werden, wenn sich die Waren im freien Verkehr der EU oder der Türkei befinden und unmittelbar aus einem Mitgliedsstaat in die Türkei oder aus der Türkei in einen EU-Mitgliedsstaat befördert werden. Der freie Warenverkehr gilt dabei nur für Waren, die sich im zollrechtlich freien Verkehr der EU oder Türkei befinden. Waren des zollrechtlich freien Verkehrs sind Produkte, die in der EU oder in der Türkei hergestellt worden... sind. Alle eingesetzten Materialien, auch die aus Drittländern, müssen aus dem zollrechtlich freien Verkehr der EU oder der Türkei stammen. Ebenso sind Produkte des zollrechtlich freien Verkehrs jene, die aus Drittländern importiert worden sind, in der EU oder in der Türkei nicht weiter be- oder verarbeitet werden und sich im zollrechtlich freien Verkehr der EU oder der Türkei befinden.

Abholung

Bei der Abholung wird die Ware direkt von einer bestimmten Abholadresse abgeholt, befördert und anschließend zugestellt.

Abholzeitfenster

Innerhalb eines bestimmten Abholzeitfensters wird die zu transportierende Ware von einem Fahrer beim Kunden zum Transport abgeholt.

Abladestelle

Die Abladestelle bezeichnet den Zielort bzw. den Anlieferungsort der Sendung beim Kunden.

Abliefernachweis

Der Abliefernachweis ist ein wichtiges Frachtdokument, welches vom Transportdienstleister erstellt wird und die Ablieferung der Sendung beim Empfänger bestätigt. Falls die Ware beschädigt abgeliefert wurde, dient der Abliefernachweis auch als Dokumentation, um eventuelle Schadensansprüche im Nachhinein geltend machen zu können.

ADR

ADR steht als Abkürzung für "Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route". Die ADR bezeichnet also eine europäische Vereinbarung bezüglich des Transports gefährlicher Güter im Straßenverkehr. Demnach unterliegt im Straßenverkehr transportiertes Gefahrgut besonderen Richtlinien, was seine Verpackung, Kennzeichnung und Ladungssicherung angeht. Wird ein Transport als ADR-Transport bezeichnet, so enthält dieser Gefahrgut.

ADSp

ADSp ist die Abkürzung für "Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen". Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Empfehlungswerk von Verbänden aus der verladenden Wirtschaft und Spedition. Aufgabe ist es, Unternehmen aus den Branchen Handel, Industrie, Verkehr und Spedition eine "Vertragsordnung" an die Hand zu geben und somit einen Interessenausgleich zwischen einzelnen Vertragsparteien zu erzielen.

Ameise

"Ameise" ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Flurfördergeräte, welche auch als Hubwagen bezeichnet werden.

Andockstelle

Bei der Andockstelle handelt es sich um einen bestimmten Punkt an einem Gebäude, an den der LKW zur Be- oder Entladung fährt.

Auftragsabwicklung

Die Auftragsabwicklung umfasst alle nötigen administrativen und operativen Prozesse, seitens des Lieferanten und des Kunden zur Abwicklung eines Transportauftrags.

Ausfuhranmeldung

Wenn eine Sendung mit einem Wert von über 1.000 Euro ins Nicht-EU-Ausland verschickt werden soll, muss dafür eine elektronische Ausfuhranmeldung erstellt werden. Diese umfasst mehrere, beim zuständigen Hauptzollamt einzureichende Formblätter.

Avis

Speditionen kontaktieren Sie vor Abholung oder Zustellung Ihrer Sendung, um hierfür einen Termin zu vereinbaren. Diese Kontaktierung nennt sich Avisierung oder kurz Avis und erfolgt telefonisch oder schriftlich.
C

Code of Conduct

Ein Code of Conduct ist eine Ansammlung bestimmter Richtlinien und Regeln. Dieser wird als ein Verhaltenskodex bezeichnet, den sich ein Unternehmen freiwillig auferlegt hat. Diese Verhaltensanweisungen dienen als Handlungsorientierung. Der Code of Conduct kann für Mitarbeiter gelten, aber auch den Umgang mit Partnern regeln.

Colli

siehe Kolli

Container

Im Frachtbereich werden genormte Transportbehälter, sogenannte Container, eingesetzt. Diese haben ein Fassungsvermögen von meist mehr als fünf Tonnen mit einem Volumen von über drei Kubikmetern. Mithilfe von Containern können Ladungen unterschiedlicher Beschaffenheit, wie Stück- oder Schüttgut befördert werden. Grundsätzlich kann zwischen Containern für See- und Luftfracht unterschieden werden.
D

Dauerpalette

Dauerpaletten sind Paletten, welche zur mehrfachen Verwendung ausgelegt sind. Siehe hier auch Mehrwegpaletten.

Dieselzuschlag

Mehrkosten für Treibstoffe können durch den sogenannten Diesel- oder Treibstoffzuschlag an Kunden weitergegeben werden. Dabei ist die Höhe dieses Zuschlags vom aktuellen Ölpreis abhängig. Der Dieselzuschlag wurde als Reaktion auf die Entwicklungen der Preise auf dem Energiemarkt eingeführt.

Direktfahrt

Wird ein Gut von der Abhol- zur Zustelladresse ohne einen Wechsel des Transportmittels befördert, spricht man von einer Direktfahrt bzw. Direktverkehr. Hierbei wird auf das Zuladen fremder Sendungen verzichtet, wodurch die Fracht direkt, ohne Zeitverlust und nach individuellen Vorgaben transportiert werden kann.

Direktverkehr

Wird ein Gut zwischen Abhol- und Zustelladresse befördert, ohne dass das Transportmittel gewechselt wird, nennt man dies einen Direktverkehr.

Disponent

Disponenten arbeiten im Bereich der Speditionen und sind für die Koordination der anstehenden Touren, sowie für die Zuteilung und Überwachung von Waren verantwortlich. Das Monitoring und die Optimierung des Fuhrparks mithilfe von Transportmanagement- und Telematiksystemen gehört ebenfalls zu den Aufgaben eines Disponenten.
E

Edscha-Aufbau

Bei einem Edscha-Aufbau handelt es sich um eine spezielle Aufbauform von Anhängern und Sattelaufliegern. Der Edscha-Aufbau ermöglicht eine leichte Be- und Entladung der Fracht von oben.

Einwegpalette

Im Gegensatz zu Europaletten werden Einwegpaletten nach der Zustellung vom Empfänger entsorgt und sind somit nur zum einmaligen Transport geeignet. Sie bestehen aus Kunststoff, Wellpappe oder Holz und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Elektronische Ausfuhranmeldung

Werden Waren über einem Warenwert von 1000 Euro in ein Nicht-EU-Land versendet, so benötigen Sie eine Ausfuhranmeldung. Erfolgt diese in elektronischer Form beim Zoll, nennt man sie elektronische Ausfuhranmeldung (AE).

End-to-End

End-to-End-Logistik umfasst den kompletten Logistikzyklus, angefangen bei der Beschaffung und Distribution über den Transport bis hin zur Ablieferung beim Kunden und endet bei der Rückführungslogistik.

Entladestelle

Unter Entladestelle wird der Ort verstanden, an welchem die Ware angenommen wird.

Europalette

Die Europalette ist ein gängiger Ladungsträger im Transportwesen. Bei Europaletten handelt es sich um Mehrwegpaletten, welche die genormten Maße 120 cm x 80 cm sowie die Markierung "EUR" aufweisen.

Europoolpalette

Die Europoolpalette wird umgangssprachlich oft als Europalette bezeichnet. Sie ist ein Ladungsträger, der in der Regel aus Holz besteht und die Maße 120 cm x 80 cm aufweist. Diese Maße sind durch die europäischen Transportunternehmen genormt.

Export

Export bezeichnet die Auslieferung von Waren in andere Länder, sowohl in EU-Länder, als auch in sogenannte Drittländer.

Express

Der Expressversand bietet eine verkürzte Lieferzeit und damit eine schnelle Zustellung an.
F

Fließgut

Fließgut oder auch Schüttgut bezeichnet Waren ohne feste geometrisch definierte Form. Dazu zählen beispielsweise Sand, Split oder Kies.

Flottenmanagement

Das Flottenmanagement umfasst die Einsatz- und Tourenplanung, Verwaltung und Steuerung des Fuhrparks. Ebenfalls sind hier die Kontrolle und Wartung der Flottenfahrzeuge gemeint.

Fracht

Der Begriff „Fracht“ bezeichnet die per Landverkehr, Luftfracht oder auf dem Wasser zu transportierende Ladung.

Frachtbrief

Der auch als Warenbegleitpapier bezeichnete Frachtbrief liegt der Fracht bei. Er wird vom Absender oder Versanddienstleister ausgestellt. Der Frachtbrief enthält detailierte Angaben zur Fracht, wie Gewicht, Volumen und Empfänger, sowie rechtliche Verhältnisse des Frachtvertrags.

Frachtenbörse

An der Frachtenbörse werden Transportdienstleistungen gehandelt. Speditionen geben entsprechende Angebote ab, um den Zuschlag für einen Frachtauftrag zu erhalten.

Frachtführer

Der Frachtführer führt den Transport von Gütern zu Land, Fluss oder auf sonstigen Binnengewässern aus.

Frachtpflichtiges Gewicht

Das Gesamtgewicht einer Sendung wird als frachtpflichtiges Gewicht bezeichnet. Auf der Basis dieser Angabe werden die Transportkosten eines Auftrags berechnet. Das frachtpflichtige Gewicht entspricht, je nach Höhe, entweder dem Wiegegewicht oder dem Volumengewicht einer Sendung. Bei Versandaufträgen mit zwei oder mehr Packstücken lässt sich das frachtpflichtige Gewicht durch die Addition von Wiegegewicht bzw. Volumengewicht berechnen.

Frankatur

Mit der Frankatur (auch Freimachung oder Frankierung) werden die Bestandteile des Beförderungsvertrages bezeichnet, die zwischen Auftraggeber und Beförderer festlegen, wer die Kosten für die Beförderung einer Sendung trägt. Zusätzlich gibt die Frankatur Hinweise auf den Ort der Verbringung. Wird eine Sendung als "franko" oder "frei" bezeichnet trägt die Kosten der Versender. Ist die Sendung "unfrei" muss der Empfänger die Kosten übernehmen.

Frei Bordsteinkante

Die Lieferung "Frei Bordsteinkante" ist eine Form der Lieferung, welche nur bis zur Bordsteinkante, beziehungsweise bis zum Bürgersteig der angegebenen Adresse erfolgt.

Fuhrpark

Unter Fuhrpark werden alle Transportfahrzeuge eines Unternehmens zusammengefasst.

Fulfillment

Fulfillment ist ein Oberbegriff für alle Dienstleistungen, die rund um einen Bestellprozess anfallen, wie zum Beispiel Versand, Lagerhaltung oder die Wareneingangskontrolle.

Full-Container-Load (FCL)

Unter Full-Container-Load (FCL) versteht man einen vom Versender komplett beladenen Container, welcher dann an den Frachtführer für den weiteren Transport und die Zustellung übergeben wird.

Full-Truck-Load (FTL)

Mit FTL oder auch Full-Truck-Load bezeichnet man LKW-Komplettladungen. Ein FTL-Transport ist eine besonders wirtschaftliche Transportart, da die gesamte Kapazität des LKW ausgeschöpft wird.
G

Gabelstapler

Ein Gabelstapler ist ein motorgetriebenes Flurförderzeug, welches für den innerbetrieblichen Transport beispielsweise von Paletten und Gitterboxen verwendet wird.

Gebinde

Gebinde ist eine Handels- und Ladeeinheit für die Warenverteilung. Hierbei werden gleichartige oder auch verschiedenartige Produkte zu einer gemeinsamen Bestellung zusammengefasst, um eine bessere Handhabung in der Logistik zu gewährleisten. Die Gebinde werden zum Beispiel auf Europaletten geladen und mittels Folien, Bändern und Spanngurten fixiert. Diese Transportweise erlaubt es, die Kosten pro transportierter Einheit zu senken.

Gefahrgut

Ein Gefahrgut ist ein Stoff oder ein Gegenstand welcher Inhalte aufweist, die beim Transport, aufgrund ihrer physikalischen oder chemischen Natur eine Gefahr darstellen können. Typischerweise zählen Gase, Sprengstoffe und entzündliche Flüssigkeiten zu den Gefahrengütern.

Gefahrguttransport

Als Gefahrgut bezeichnet man Gegenstände oder Stoffe mit gefährlicher Zusammensetzung. Wird Gefahrgut transportiert, müssen besondere Vorschriften beachtet und der Transport entsprechend gekennzeichnet werden, zum Beispiel mithilfe von Zetteln, Großzetteln und Gefahrentafeln. Auf dieser Kennzeichnung sind wichtige Informationen enthalten, sodass der Inhalt des Gefahrguttransports bei einem eventuellen Unfall direkt ersichtlich ist.

Gitterboxpalette

Bei einer Gitterboxpalette handelt es sich um ein Beförderungsmittel, welches aus einer Palette und einer aufgesetzten Stahlrahmenkonstruktion besteht. Sie dient der Ladung und Lagerung von Gütern.

Güterschaden

Güterschaden bezeichnet die teilweise oder komplette Beschädigung einer Sendung oder eines Sendungsteils, sowie der Verlust eines Teils oder der kompletten Sendung. Im Falle einer Beschädigung muss diese durch den Geschädigten gegenüber dem Verursacher angezeigt werden. Im Falle der meisten Speditionen kommt die ADSp als Form der AGB zum Tragen, um den entstandenen Schaden zu regulieren.
H

Handelsrechnung

Bei Export von Waren ins Nicht-EU-Ausland benötigt die Zollverwaltung des jeweiligen Einfuhrlandes zur Warenabfertigung und Zollerhebung eine sogenannte Handelsrechnung. In dieser sind unter anderem Menge und Preis der einzuführenden Waren, deren genaue Bezeichnung und die Namen und Anschriften der Vertragspartner vermerkt.

Hebebühne

Eine Hebebühne ist eine häufig bei der Beladung diverser Transportmittel anzutreffende Plattform, die Personen oder Gegenstände nach oben befördert. Bei speziellen Heckklappen von LKW kommen Sie zum Einsatz und befördern schwere Güter in höher liegende Laderäume.

Heckbeladung

Bei einer Heckbeladung findet die Be- und Entladung des LKW über die Rückseite statt.

HUB

HUB ist die Abkürzung für "Hauptumschlagsbasis". An dem als HUB bezeichneten zentralen Ort werden Sendungen nach Zielregionen gesammelt, sortiert und umgeladen.

Hubwagen

Der Hubwagen ist ein Handwagen-ähnliches Transportmittel, das zum Anheben und Verladen von Gütern, insbesondere Paletten, benötigt wird. Der Hubwagen kann sowohl elektrisch als auch nicht-elektrisch sein und wird ausschließlich auf ebenen Untergrund fortbewegt.
I

Import

Unter einem Import bzw. einer Einfuhr versteht man den Transport einer Ware aus dem Ausland in den inländischen, beispielsweise deutschen Raum.
K

Kolli

Ladeeinheit im Transport. Der Begriff bezeichnet in der internationalen Logistik eine Verpackungseinheit beim Stückgut, also die kleinste Einheit einer Warensendung. Die Angabe "Kolli: 17" auf einem Lieferschein bedeutet beispielsweise, dass die Sendung aus 17 Verpackungseinheiten besteht.

Kommissionierung

Unter Kommissionieren versteht man den Vorgang, in dem die einzelnen Waren zu einer Bestellung zusammengestellt werden.
L

Ladeeinheit

Von einer Ladeeinheit wird dann gesprochen, wenn Güter, meist handelt es sich um Güter der gleichen Sorte, zum Transport auf einem Ladeträger zusammengefasst werden.

Lademeter

Dieses Maß kommt bei der Planung des Laderaums in LKW oder Containern zum Einsatz. Ein Lademeter umfasst einen Meter des Laderaums entweder eines LKW (von ca. 2,40 m) oder eines Transportbehältnisses in der Breite. Breite und Höhe werden in Abhängigkeit des Innenraums des Transportmittels bestimmt. Der Lademeter wird wie folgt berechnet: Länge mal Breite der Ware in Meter geteilt durch die Breite des Transportmittels in Meter.

Laderampe

Die Laderampe dient der ebenerdigen Be- und Entladung von Transportmitteln.

Landverkehr

Dieser Begriff aus dem Bereich Spedition und Fracht bezeichnet die jeweiligen Bedingungen des Transports. Die Ware wird beim Landverkehr über Straße und Schiene, also mittels LKW oder Bahn, transportiert.

Laufzeit

Die Laufzeit umfasst den Zeitraum zwischen Abholung und Zustellung, also die Dauer, welche die Sendung für den Weg vom Absender bis zum Empfänger benötigt. Die Laufzeiten unterscheiden sich je nach Versandprodukt.

Leerfahrt

Die Leerfahrt bezeichnet eine Fahrt ohne Fracht zwischen zwei Orten und auch den erfolglosen Auslieferungsversuch einer Sendung, wenn zum Beispiel der Empfänger nicht anzutreffen ist. Da ein Lkw am Ablieferort der letzten Sendung häufig keine neue Fracht mitnimmt, muss er leer zum nächsten Ziel fahren. Diese Strecke wird als Leerfahrt bezeichnet. Die Kosten hierfür muss der Transporteur meist selbst tragen.

Less-Than-Containerload (LCL)

Die Abkürzung LCL steht für Less-Than-Containerload und bezeichnet Teilladungen eines Containers. Besonderheit ist, dass beim LCL-Transport einzelne Ladungen unterschiedlicher Versender in einem Sammelcontainer versendet werden.

Lieferschein

Der Lieferschein gibt Informationen zu Inhalt und Liefermenge einer Warensendung und wird meist bereits durch den Absender der Lieferung beigelegt. Der Lieferschein dient als Beleg dafür, dass die Lieferung durchgeführt wurde.
M

Mehrwegpalette

Als Mehrwegpalette wird eine Transportpalette bezeichnet, die mehrfach bei der Beförderung und Absicherung von Waren eingesetzt wird. Die meisten Mehrwegpaletten sind aus Holz oder Kunstoff gefertigt. Die bekannteste und genormte Mehrwegpalette ist die Europoolpalette, umgangssprachlich auch Europalette genannt.
P

Palettentausch

Lademittel die wiederverwendbar sind, können getauscht werden. Die zu tauschenden Paletten müssen gewissen Qualitätsansprüchen entsprechen, um zum Tausch zugelassen zu werden. Sie dürfen beispielsweise keinen schlechten Allgemeinzustand aufweisen.

Proof of delivery (POD)

Der proof of delivery (POD) bezeichnet den Abliefernachweis, der von Speditionsfirmen ausgestellt und vom Empfänger bei Lieferung der Ware als Beförderungsnachweis angenommen wird. Etwaige Mängel an der Ware muss der Empfänger bei Erhalt auf dem Abliefernachweis vermerken, da der Spediteur in einem solchen Fall eventuell schadensersatzpflichtig ist.
S

Schüttgut

Schüttgut gehört neben dem Stückgut zu den Hauptgüterkategorien in der Logistik. Im Gegensatz zum Stückgut versteht man unter Schüttgut jede Art von loser Ware, die geschüttet werden kann. Dazu gehört beispielsweise Sand, Getreide oder Kohle.

Seitenbeladung

Bei der Seitenbeladung wird das Transportfahrzeug nicht wie üblich über das Heck, sondern längsseitig be- und entladen. Die Seitenbeladung wird häufig dann angewandt, wenn keine Verladerampe vorhanden ist oder die Beladung über das Heck aufgrund der Sperrigkeit der Güter, beispielsweise bei Langgut, nicht oder nur erschwert möglich ist.

Sendung

Im Transportwesen wird unter einer Sendung die Gesamtheit der Güter verstanden, welche von einem Absender zu einem Empfänger befördert werden.

Spediteur

Der Spediteur ist für den Versand von Gütern verantwortlich. Hierzu kann er entweder einen Frachtführer beauftragen oder den Transport selbst durchführen. Er erstellt den Logistikservice und kombiniert diesen mit den entsprechenden Transportdienstleistungen.

Spedition

Eine Spedition ist ein Dienstleistungsunternehmen, welches für den Auftraggeber den Transport von Gütern organisiert. Hierzu bietet der Spediteur den selbst erstellten Logistikservice an und kombiniert diesen mit Transportdienstleistungen. Speditionen sind oftmals auf bestimmte Transportgüter spezialisiert.

Sperrgut

Als Sperrgut werden Güter bezeichnet, welche aufgrund ihrer Größe, Maße oder ihrer äußeren Beschaffenheit nicht dem Normalfall entsprechen und meist einer besonderen Behandlung beim Transport und Umschlag bedürfen.

Spezialtransport

Wenn Güter besondere Anforderungen an den Transport stellen, werden sie mit Spezialtransporten versendet. Diese Anforderungen können unter anderem im Handling des Gutes liegen, beispielsweise wenn eine Kühlung oder spezielle Kennzeichnung erforderlich ist. Ebenso kann die Anforderung im Transportmittel liegen, wie zum Beispiel benötigte Tieflader oder Planensattel. Weitere Beispiele für einen Spezialtransport sind der Gefahrenguttransport und der Schwertransport.

Stückgut

Der Begriff Stückgut bezeichnet Güter mit einem Gewicht bis ungefähr drei Tonnen, die bei Umschlag oder Verladung am Stück transportiert werden können. Stückgüter sind eher von kleinem Umfang und weisen die Charakteristik auf, dass sie das Transportmittel in den meisten Fällen nicht komplett auslasten.
T

Tracking

Mit Hilfe eines IT-basierten Systems ist es möglich, Ihre Sendungen zu verfolgen. Deswegen wird Tracking im Deutschen auch als Sendungsverfolgung bezeichnet. Über das Trackingsystem von Saloodo! können Sie Status-Updates Ihrer Sendungen, wie beispielsweise, ob die Abholung oder Zustellung erfolgt ist, in Ihrem persönlichen Dashboard jederzeit einsehen. Auch eventuelle Verspätungen der Sendung können im Dashboard eingesehen werden.

Tracking & Tracing

Beim Tracking & Tracing handelt es sich um eine Methode zur kontinuierlichen Beobachtung der Fracht, angefangen bei ihrem Ausgangspunkt bis hin zu ihrem Endpunkt.
V

Verladerampe

Die Verladerampe ist eine Vorrichtung um Niveauunterschiede zwischen dem Ablieferungspunkt (Gebäude) und dem Transportfahrzeug auszugleichen.

Vermögensschaden

Ein Vermögensschaden ist ein Vermögensnachteil, der nicht unmittelbar auf einen Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. Die typischsten Vermögensschäden während des Transportverlaufs sind z.B. der Nichteinzug der Nachnahme (Spezialregelung § 422 HGB), die Mitteilung der Lieferantenadresse entgegen ausdrücklicher Weisung des Absenders (= Vermögensschaden mit Haftung nach § 433 HGB) und die Lieferfristüberschreitung (beurteilt sich nach § 423 HGB).

Verteillager

Unter einem Verteillager versteht man ein Lager, in welchem Sendungen bearbeitet und verladen werden. Andere Begriffe für das Verteillager sind unter anderen Verteilzentrum, Umschlagplatz, ZUP oder Depot.
Z

Zeitfenster

Der Zeitraum, in dem eine Sendung zustellt oder abgeholt wird, wird als Zeitfenster bezeichnet. Bei Saloodo! liegt das normale Zeitfenster im Zeitraum von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Allerdings ist es abhängig von der Versandart möglich, ein individuelles Zeitfenster zu wählen.

Zoll

Zoll ist die Kurzbezeichnung für die "Deutsche Zollverwaltung". Hierbei handelt es sich um eine Behörde des Bundesministeriums der Finanzen, welche für die Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs zuständig ist. Zugleich wird der Begriff Zoll auch für die von der Zollverwaltung erhobenen Gebühren verwendet. Hierbei wird unterschieden zwischen dem Einfuhrzoll, der beim Warenimport gezahlt werden muss, und dem Ausfuhrzoll, der beim Warenexport gezahlt wird. Somit unterliegt der grenzüberschreitende Versand den zollrechtlichen Bestimmungen. Innerhalb der EG-Mitglied... sstaaten wird bei privaten Sendungen kein Zoll erhoben. Sendungen von Privatpersonen, wie Geschenksendungen, können in der Regel auch in Drittländer geschickt werden, ohne dass Zollformalitäten anfallen.