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    Brexit: Zwei Tage Stau an der britischen Grenze befürchtet

    Die Behörden im Vereinigten Könisgreich rechnen nach dem Ende der Brexit-Übergangszeit zum Jahreswechsel mit einem erheblichen Chaos an den Grenzübergängen. Dies geht aus einem vertraulichen Regierungsdokument hervor, über das die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet.

    Laut dem Bericht werden bereits im Januar in der Grenzregion von Kent Warteschlangen von bis zu 6.500 Lastwagen erwartet. Im Februar könnte es nach den Berechnungen der Experten sogar bis zu zwei Tage dauern, bis die Lastwagen im Stau die Grenze nach Großbritannien erreichen.

    Um das befürchtete Chaos zu minimieren, könnten entlang der Autobahnen innerhalb des Landes Tankstellen eingerichtet werden, heißt es in dem Dokument der Experten. Dort würde den Lastwagenfahrern geholfen, die notwendigen Dokumente rechtzeitig für die Grenze vorzubereiten. Zudem soll ein softwaregestütztes System für einen reibungslosen Warenfluss sorgen. Dieses System ist aber derzeit noch nicht fertiggestellt, ebenso wie ein Online-Ampelsystem, das erst Ende November getestet werden kann, wie es in dem Papier heißt. Die Autoren betonen darüber hinaus, dass es zu Überlastungen und Verzögerungen kommen könnte, selbst wenn es Großbritannien und der Europäischen Union noch gelingt, einen Handelspakt zu vereinbaren.

    Daniel Mahnken
    Daniel Mahnken ist Senior Corporate Communications Manager bei Saloodo!. Als gelernter Journalist liegt ihm das Schreiben quasi im Blut. Nach seinem Sportpublizistik-Studium wollte er eigentlich Germany’s Next Sport-Kommentator werden, doch dann entdeckte er die Logistik und kommt seitdem nicht mehr davon los.

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