Frankreich erhöht die LKW-Maut

Ab heute wird das Fahren auf einigen französischen Autobahnen teurer – denn zum 1. Februar 2019 hat Frankreich die Maut erhöht. Wie sehr die Mautsätze steigen, ist nicht einheitlich geregelt. Die Autobahnen werden von verschiedenen Gesellschaften bewirtschaftet, die die Mautgebühren individuell festsetzen.

Ab Februar dieses Jahres werden in Frankreich die Mautsätze auf den französischen Autobahnen erhöht. Je nach Betreibergesellschaft wird die Maut zwischen einem und vier Prozent steigen. Die Höhe der Mautgebühren richtet sich nach der gefahrenen Strecke sowie der Fahrzeugklasse bzw. Fahrzeuggröße.

Fahrzeugklassen

  • Klasse 1: Fahrzeuge und Gespanne mit maximaler Höhe von 2m und zulässigem Gesamtgewicht unter 3,5t (bei Gespannen nur Zugfahrzeug), Fahrzeuge der Klasse 2, die für den Transport von Behinderten umgerüstet sind
  • Klasse 2: Fahrzeuge und Gespanne mit maximaler Höhe zwischen 2m und 3m und zulässigem Gesamtgewicht unter 3,5t (bei Gespannen nur Zugfahrzeug)
  • Klasse 3: Fahrzeuge mit 2 Achsen und einer Gesamthöhe von 3m und mehr oder einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5t
  • Klasse 4: Fahrzeuge mit 3 und mehr Achsen und einer Höhe von mehr als 3m oder einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5t; Gespanne mit einer Höhe von mehr als 3m oder einem Zugfahrzeug mit mehr als 3,5t
  • Klasse 5: Motorräder, Trikes, usw.

Die Betreiberfirmen Vinci, Sanef und APRR kündigten bereits Preiserhöhungen von ein bis zwei Prozent auf den von ihnen unterhaltenen stark befahrenen Autobahnen an. Auf den weniger befahrenen Autobahnen soll die Maut um bis zu vier Prozent steigen. Die höchsten Anstiege sind von der Betreibergesellschaft AREA angekündigt worden: Die Autobahnen der Rhone-Alpes-Region (A41, A43, A48, A49, A51 und A430). Begründet werden die Preiserhöhungen mit anstehenden Instandsetzungskosten, außerdem seien die Mautsätze zum Teil seit dem Jahr 2015 nicht mehr angehoben worden.

Mautfreie Autobahnen

Es gibt sie aber auch in Frankreich noch: Autobahnen, auf denen man kostenlos fahren kann. Auf folgenden Strecken wird aktuell keine Maut erhoben.

  • A35 (Elsass, ab deutscher Grenze bis Mulhouse und weiter nach Basel)
  • A36 Mandeure – Bessoncourt
  • A31 (von der luxemburgischen Grenze bis Nancy)
  • A28 (Abbéville – Rouen)
  • A84 (Caen – Rennes)
  • A20 (Vierzon – Brive-la-Gaillarde)
  • A75 (Clermont-Ferrand – Pézenas bzw. Montpellier)
  • A75 D786 Millau-Saint-Germain
  • A63 bzw. A660 (Bordeaux – Arcachon)
  • A68 (Garidech – Albi)
  • E70 (Lyon – Saint-Etienne)
  • A34 (Sedan – Reims)
  • A10-A25-A23 (Calais – Valenciennes)
  • A77 Saint-Père – Sermoise-sur-Loire

Weitere Informationen und die ab sofort geltenden Mautsätze können Sie auf der Website der französischen Autobahngesellschaften unter www.autoroutes.fr finden. Die Website ist auf Französisch und Englisch verfügbar.

One of the authors of the Saloodo! blog.

Daniel Mahnken

Daniel Mahnken ist Senior Corporate Communications Manager bei Saloodo!. Als gelernter Journalist liegt ihm das Schreiben quasi im Blut. Nach seinem Sportpublizistik-Studium wollte er eigentlich Germany's Next Sport-Kommentator werden, doch dann entdeckte er die Logistik und kommt seitdem nicht mehr davon los.

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