Logistikbranche: Die bedeutendsten Herausforderungen der kommenden Jahre

Logistik ist die wichtigste und komplexeste Branche der Weltwirtschaft. Allerdings steht sie vor einigen tiefgreifenden Herausforderungen, die gelöst werden müssen – nicht nur in Deutschland.

Nein, über einen Mangel an Arbeit und Bedeutung kann sich die globale Logistikbranche sicherlich nicht beklagen. Ganz im Gegenteil, niemals war diese gigantische, extrem leistungsfähige Maschine so wichtig wie in der heutigen Zeit. Allerdings gibt es vieles, was besser laufen könnte. Besonders unter dem Eindruck derzeitiger und mittelfristiger Herausforderungen tritt das überdeutlich zutage. Im weiteren Verlauf der 2020er wird sich deshalb nicht nur die deutsche Logistik einigen sehr schwerwiegenden Herausforderungen stellen müssen.

Ein mögliches Post-Corona-Plateau

Logistikbranche
Teile der Branche konnten von Corona profitieren. Selbst ohne den Ukraine-Konflikt wäre das Wachstum danach jedoch höchstwahrscheinlich gehemmt.
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Die Pandemie bescherte der Logistikbranche in vielen Staaten und Bereichen einen Boom, der so nicht vorauszusehen war. Das gilt besonders für diejenigen Branchenteile, die mit dem Internethandel verknüpft sind – Ausnahmen bestätigen diese Regel. Das Problem hieran: Viele Booms nehmen ein längerfristiges Wachstum vorweg, wodurch danach für längere Zeit mindestens ausreichende, teils sogar Überkapazitäten bestehen.

Nun ist die Pandemie zwar noch nicht wirklich vorbei, hat jedoch in vielen Teilen der Welt ihren Schrecken weitgehend verloren. US-Präsident Biden etwa erklärte jüngst die Pandemie für beendet. Für Teile der Branche könnte das bedeuten, in den kommenden Jahren auf einem Plateau zu verbleiben, weil die Nachfrage vorerst nicht mehr stark steigen wird. Weiteres Ungemach entsteht überdies aus den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Welthandel.

Fakten und Indikatoren

Die jährlichen Umsätze in der deutschen Logistikbranche zeigen ziemlich deutlich, wie sich die Pandemie auswirkte (Werte in Milliarden Euro):

  • 2012 91,1
  • 2014 102,3
  • 2016 104,6
  • 2018 115,7
  • 2020 117,5
  • 2021 135,0

 

Dieser dramatische Sprung zwischen 2020 und 2021 ist maßgeblich auf die Effekte der Pandemie zurückzuführen.

Jetzt, wo diese wenigstens abebbt – um es vorsichtig zu formulieren – sind bereits wichtige Zutaten für ein Plateau geschaffen. Was jedoch noch hinzukommt, ist der Ukraine-Krieg mit seinen Auswirkungen:

  • Generell sind die Energiepreise und die allgemeine Inflation in einem dramatischen Anstieg begriffen, was die Gewinne vieler Logistikunternehmen schmälert.
  • Speziell für die europäische Logistik fallen mit Russland und Teilen der Ukraine aktuell zwei durchaus bedeutende Handelsnationen und somit Aufträge aus – wenngleich beide Staaten für den Welthandel nicht extrem relevant sind.

 

Wie die Zahlen aussehen, hat der Kreditversicherer Euler Hermes in einer Studie im Frühjahr 2022 zusammengefasst. So wird das ursprünglich prognostizierte Welthandelswachstum von sechs auf vier Prozent reduziert. Weitere Schwierigkeiten entstehen durch ein Meiden des Schwarzen Meeres als Seetransportroute und die hohen Energiepreise. In der Folge, so befürchtet die Studie, könnten in Europa die Insolvenzzahlen auf 23 Prozent ansteigen.

Mögliche Lösungsansätze

Machen kann die Logistikbranche derzeit nur wenig. Denn sowohl die Energiepreise als auch die weiteren Auswirkungen (und die Dauer) des Krieges liegen gänzlich außerhalb ihrer Kontrolle. Sehr viele Unternehmen und Privatpersonen haben bereits ihr Handels- und Konsumverhalten merklich reduziert, um finanziell für die nähere Zukunft gewappnet zu sein.

Ein wirklich starker Einbruch scheint zwar zum jetzigen Zeitpunkt (Ende September 2022) unwahrscheinlich. Jedoch dürfte das Wachstum in den kommenden Jahren deutlich geringer ausfallen als vor Corona – und besonders währenddessen.

Eine Erhöhung der Resilienz der globalen Logistiknetze

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Eine Abkehr von Just-in-Time mit deutlich verstärker Lagerhaltung ist eine der wenigen Möglichkeiten, Logistiknetze wieder krisensicherer zu machen.
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Der derzeitige Energiepreisschock zeigt insbesondere der Transportlogistik, wie groß die diesbezüglichen Rohstoffabhängigkeiten sind. Und die Pandemie war ein überdeutlicher Indikator dafür, wie anfällig eine über viele Staaten und den halben Erdball gespannte Kette von logistischen und produktionstechnischen Prozessen sein kann.

Hier besteht die große Herausforderung darin, sich möglichst rasch weniger anfällig für solche Störungen zu machen.

Fakten und Indikatoren

Allein die Metallbranche als extrem großer global Player zeigt, wie viele Quellen für Störungen es hierbei geben kann. Sie reichen von zwangsläufigen Umwegen aus politischen Gründen (etwa Hafenschließungen oder das schon erwähnte Schwarze Meer), ziehen sich über personelle Ausfälle (beispielsweise durch Corona oder, im Falle Russlands und der Ukraine, durch Kriegsfolgen) und enden bei solchen Ausnahmen wie dem Feststecken der „Ever Given“ im Suez-Kanal längst noch nicht.

Die Hans Böckler Stiftung etwa beziffert eine Steigerung des globalen Handels am weltweiten Bruttoinlandsprodukt auf 21 Prozent – allein zwischen den Jahren 1990 und 2011. Dadurch wird die Weltwirtschaft immer abhängiger von ständig perfekt funktionierenden Ketten.

Bloß: In jüngster Zeit belaufen sich die Kosten durch Lieferkettenstörungen auf rund 184 Millionen Euro jährlich – durchschnittlich und in jedem Unternehmen. Bei der deutschen Industrie waren zuletzt 84 Prozent von mittleren bis erheblichen Lieferschwierigkeiten betroffen.

Mögliche Lösungsansätze

Die Logistikbranche lässt sich in dieser Hinsicht kaum losgelöst von den restlichen Produktions- und Wertschöpfungsprozessen betrachten. Einmal mehr hat sie deshalb nicht alle Fäden in der Hand, um diese Herausforderungen allein zu meistern. Jedoch gibt es durchaus einige wenige Ansätze:

  • Lieferketten müssen insgesamt flexibler gestaltet werden. Im Prinzip muss es zu jedem Kettenglied jederzeit mindestens eine Ausweichmöglichkeit geben, auf die ohne große Schwierigkeiten umgesteuert werden kann.
  • Es muss eine generelle Abkehr von Single Sourcing in jeglicher Ausprägung geben.
  • Logistikbetriebe müssen stärker zu einer umfassenden Lagerhaltung zurückkehren und diese Möglichkeit ihren Auftraggebern kommunizieren. Lagerhaltung allein mag zwar kein Allheilmittel sein, kann jedoch verschiedene Störungen gut abfedern.

Der vielerorts zu geringe Digitalisierungsgrad

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Teile der (deutschen) Logistik sind geradezu erschreckend analog und verstärken dadurch die Auswirkungen des Fachkräftemangels.
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Viele mögen die Logistik als eine sehr digitale Branche ansehen – etwa durch den Verweis auf Kommissionier-Roboter und ähnliche Techniken. Ja, in der Tat gibt es Unternehmen, die hier zur Spitze zählen. Und was Prozesse anbelangt, ist der Digitalisierungsgrad der Branche tatsächlich mindestens „gut“.

Insgesamt hat die (deutsche) Logistik, und hier speziell der Transport, jedoch einen großen digitalen Nachholbedarf. Dieser muss schleunigst angegangen werden.

Fakten und Indikatoren

Tatsächlich hat die Branche hierzulande zuletzt sogar Rückschritte gemacht. In einer jüngst erhobenen Studie kam heraus, dass sich Verkehr und Logistik in Sachen Digitalisierung zwischen 2020 und 2021 um 5,3 Prozentpunkte verschlechterten. Damit gehört die Doppelbranche zu den am geringsten digitalisierten der Bundesrepublik.

Die Folgen sind ebenfalls verheerend:

  • Prozesse sind zu personalintensiv. Dadurch sind sie unnötig teuer und zudem anfälliger für Fehler und Störungen aller Art. Das belastet vor allem die hiesige Branche, weil ausländische (= digital besser aufgestellte) Betriebe bevorteilt werden.
  • Die Branche wird von weiten Teilen einer digitalpositiv eingestellten Jugend kritischer gesehen, wodurch sich der Personalmangel noch verschärft.
  • Es entstehen mit jedem Jahr größere Lücken zu anderen Branchen – solchen, die auf eine „Logistik auf digitaler Augenhöhe“ angewiesen sind. Diese Schieflage kann weite Kreise ziehen.
  • Ebenfalls wird das Versäumnis immer größer. Dadurch werden dringend notwendige Nachholprozesse ständig aufwendiger, teurer – und abschreckender.

 

Hier muss sich die deutsche Logistik ihrer Bedeutung bewusstwerden. In anderen Ländern hapert es zwar ebenfalls mit der Digitalisierung, das sollte jedoch keinesfalls eine Ausrede sein, sondern eher Ansporn, um die eigene Situation zu ändern.

Mögliche Lösungsansätze

Diese Herausforderung hat die (deutsche) Logistik komplett selbst in der Hand. Nein, das bedeutet nicht ein Digitalisieren um des Digitalisierens Willen. Wohl aber muss die Branche in ihrer Breite erkennen, wie wichtig eine Umorientierung ist – und wie vorteilhaft sie sein kann.

Letztendlich bedeutet jede einzelne digitale Transformation eine mittel- bis langfristige Ersparnis mit sofortiger Prozessoptimierung. Die Möglichkeiten sind riesig. Letztendlich braucht es hier vor allem Willen, nicht einmal so sehr Investitionsmittel – zumindest nicht so stark, wie in vielen Unternehmen angenommen wird. Zumal die Digitalisierung der wichtigste Schlüssel ist, um eine weitere Branchenherausforderung anzugehen:

Ein immer drängenderer Nachwuchsmangel

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Insbesondere bei Berufen ohne Studienabschluss mangelt es der Logistik allerorts an Nachwuchs – in Teilen ist das jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem.
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Wer diese Zeilen als Logistiker liest, kann sich gerne selbst fragen, wie es in seinem Unternehmen in Sachen Altersdurchschnitt und Auszubildendenzahlen aussieht. Mit einiger Wahrscheinlichkeit dürfte es deutlich schlechter aussehen als noch vor zehn, fünfzehn Jahren.

Natürlich, es gibt derzeit nur wenige Branchen, die gar keine Nachwuchssorgen haben. In der Logistik ist die Lage jedoch besonders dramatisch – und wirkt sich überdies deutlich stärker aus, weil die Branche eine so große Systemrelevanz besitzt.

Fakten und Indikatoren

Es ist nur wenige Jahre her, da konnten verschiedene Stellen erfreut einen Anstieg bei den Auszubildendenzahlen im Bereich Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung vermelden. 5.610 neue Azubis gab es anno 2016 in diesem Beruf.

Heute hingegen ist von diesem einstigen Hoffnungsschimmer nicht mehr viel übrig. 4.302 Verträge wurden 2020 nur noch abgeschlossen. Damit liegt dieser Beruf meilenweit von den Top 20 aller Ausbildungsberufe entfernt. Insgesamt wurden in diesem Jahr im gesamten Verkehr- und Transportgewerbe sogar nur 10.787 Neuverträge abgeschlossen und gab es lediglich 31.096 Azubis aller Ausbildungsjahre.

Das trifft auf eine Branche, in der jährlich nur bei den Fernfahrern zirka 30.000 in Rente gehen und bereits eine Lücke von 70.000 Fahrern klafft. Die 3.062 neuen Ausbildungsverträge für Berufskraftfahrer wirken dagegen fast schon ironisch.

Dementsprechend wird die Personalfrage in praktisch allen Betrieben zu einer immer größeren, streckenweise sogar existenzbedrohenden Frage.

Mögliche Lösungsansätze

Herausforderungen lassen sich lösen, Probleme hingegen kaum. Tatsächlich hat die Branche vielfach einen Punkt überschritten, hinter dem sich die Nachwuchsfrage kaum noch auf menschlichem Weg klären lässt:

  • Einerseits gibt es schlicht zu wenige junge Menschen, weil hierzulande schon seit Jahren zu wenige Kinder geboren werden und zudem nicht genügend Nachwuchs aus anderen Staaten nachrückt.
  • Andererseits haben Ausbildungsberufe generell einen immer schlechteren Stand. 2021 etwa betrug die Studienanfängerquote 55,5 Prozent. Mehr als die Hälfte eines Jahrgangs ergreift also mittlerweile ein Studium und ist somit für Ausbildungsberufe oft verloren. Und der Rest geht nicht unbedingt in die Logistik, sondern wendet sich als attraktiver wahrgenommenen Berufsbildern.

 

Natürlich muss die Branche dennoch ihre Attraktivität steigern. Das geht nur durch zielgruppengemäßes Recruiting und deutlich umfassendere Image-Kampagnen. Mittelfristig kann diese Strategie jedoch nur verzögern.

Der tatsächlich einzige langfristige Ausweg aus der Misere ist eine deutlich verstärkte Digitalisierung in jedem Bereich. Nur sie kann als „Force Multiplier“ die Leistungsfähigkeit bestehender Mitarbeiter steigern und gleichsam die Abhängigkeit von zusätzlichen Fachkräften reduzieren.

Die Implementierung autonomer Fahrzeuge

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Autonome LKW sind für die Branche Segen und Fluch zugleich – je nachdem, von welchem Punkt einer Zeitleiste man auf die Technik blickt.
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Es gibt in der Logistik nur wenige andere Herausforderungen, die so sehr die Unterschiede zwischen kurzfristigen Problemstellungen auf der einen Seite und mittel- bis langfristigen auf der anderen aufzeigen, wie das Thema Fahrzeuge.

Mittel- bis langfristig werden autonome Fahrzeuge vor allem der Transportlogistik eine unschätzbare Hilfe sein, weil sie den Fahrermangel effektiv an der Wurzel fassen. Kurzfristig hingegen erzeugt die nahende Einführung eine Situation, in der Nachwuchs abgeschreckt wird. Kaum jemand steigt in ein Berufsfeld ein, dessen baldiges Ende vorauszusehen ist.

Fakten und Indikatoren

Eine große Schwierigkeit besteht hierbei in einem deutlichen Unterschied zwischen breitmedialem Gesamtbild und technischer Realität:

  • Einerseits vergeht praktisch keine Woche, ohne dass ein großes Medium suggeriert, selbstfahrende Transporter, LKW und ähnliche Fahrzeuge wären praktisch höchstens noch wenige Jahre von einem breiten Einsatz entfernt.
  • Andererseits jedoch sind autonome Fahrzeuge nicht nur in verschiedene Klassen unterteilt, sondern werden diese noch buchstäblich Jahrzehnte benötigen, bis sie jeden Einsatzbereich eines menschlichen Fahrers bewältigen können. Allein bis eine wirklich lückenlose und redundante 5G-Abdeckung in ganz Europa besteht, werden die 2020er vergehen – und ohne 5G ist kein vollautonomer Betrieb möglich.

 

Natürlich arbeiten die Hersteller mit Hochdruck am autonomen Truck. Natürlich gibt es bereits einen Testbetrieb. Bis solche Fahrzeuge jedoch *überall* aus technischen und gesetzlichen Gründen fahren können, werden jedoch die 2030er vergehen.

Daimler Trucks etwa will ab 2030 LKW Level 4 auf die Straße bringen – wobei selbst dann vielfach noch ein Fahrer an Bord sein muss. Denn solche Fahrzeuge können nur auf bestimmten Routen vollautonom fahren, etwa auf Autobahnen. Bis Fahrzeuge auf dem Markt sind, die sämtliche Strecken selbsttätig bewältigen können, dürften die 2040er angebrochen sein.

Ein bedeutender Grund für diese lange Zeitspanne: Die großen Tech-Konzerne, die als wichtigste Entwickler autonomer Techniken gelten, sind weniger an der Logistik interessiert. Ihre Geschäftsmodelle orientierten sich an Abo- und Mietprodukten. Dadurch ist der Personentransport ungleich interessanter. Dementsprechend spielen autonome Techniken für das Transportwesen eine nachgeordnete Rolle – und was für PKW und Busse entwickelt wird, muss sich nicht zwangsläufig für den Transport eignen.

Mögliche Lösungsansätze

Heute schreckt autonomes Fahren Nachwuchskräfte ab, morgen wird es ihre Notwendigkeit dramatisch reduzieren. Derzeit steckt die Logistikbranche deshalb in einer echten Zwickmühle, an der sich nur wenig ändern lässt:

  • Vor allem die Verbände müssen eine Kommunikationshoheit gegenüber den Medien einnehmen. Hier müssen potenzielle Nachwuchskräfte auf ihren Kommunikationskanälen mit realistischen Informationen und seriösen Zeiträumen versorgt werden. Tenor: Autonomes Fahren wird kommen, aber sicherlich nicht in den 2020ern und für alle Unternehmen gleichzeitig. Jobs sind also noch für einige Zeit gesichert.
  • Aus der Branche müssen Impulse kommen, um die Entwicklung zu beschleunigen. Nur das autonome Fahren kann den Fahrermangel tatsächlich beenden, alles andere ist lediglich eine temporäre Maßnahme.
  • Wenn die ersten Fahrzeuge dieses Typs auf den Markt kommen, darf es keine Verweigerungshaltungen geben. Das aber wiederum setzt eine möglichst rasch erfolgende „geistige Digitalisierung“ in der Branche voraus, damit sich ein insgesamt digitalpositiveres Denken etablieren kann.

Zusammenfassung und Fazit

Die Logistikbranche insgesamt, sowie nur auf Europa und Deutschland bezogen, steht derzeit gleichsam vor einer der komplexesten Herausforderungen ihres Bestehens und einem Scheideweg.

Der Mangel an menschlichem Personal sowie die extrem angestiegenen Kraftstoffpreise dürften zwar für viele Betriebe derzeit die größten Schwierigkeiten sein. Insgesamt jedoch befindet sich die ganze Branche derzeit in einem Transformationsprozess. Er zeigt sich im langsamen Ende von Verbrennungsmotoren ebenso wie im kaum schnelleren Aufkommen von autonomen Techniken und einem tiefgreifenden Gesellschaftlichen Wandel.

Fest steht hierbei nur eines: Dieser Transformationsprozess wird noch einige Jahre andauern und dann recht zügig enden. Ob die Logistik dann jedoch besser dasteht, hängt im Höchstmaß davon ab, welche Weichen sie in der Gegenwart und nahen Zukunft stellt.

Janine Wolff
Janine Wolff is a business economist and design enthusiast, has a passion for blogging and logistics and is our Social Media and Content Manager at Saloodo!.

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