Wie B-I-R-D-Technologien unsere Supply Chains verbessern können

Es handelt sich um einen der wichtigsten, grenzenüberschreitenden Wirtschaftszweige, und wir können nur erahnen was passieren würde, wenn dieser zum Stillstand käme oder sich verlangsame. Es geht natürlich um Logistik. In Großbritannien bekommen wir aktuell wieder einen kleinen Ausblick: Verspätete Warentransporte aufgrund aufwendiger Grenzkontrollen sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir sind abhängig davon, dass unsere Supply Chains reibungslos ablaufen. Eine Pandemie, Naturkatastrophen, aber auch politische Entscheidungen haben oft schwerwiegende Folgen für Lieferketten. Menschen, die in der Logistik arbeiten, wissen es bereits, leben aber deshalb ständig in einem Paradoxon: Die Industrie muss sich schnell an neue Bedingungen anpassen – hat aber gleichzeitig Angst vor Digitalisierung, hängt an liebgewonnen, alten Mechanismen fest und kann sich oft nicht von manuellen Prozessen lösen. Wir von Saloodo! beschäftigen uns täglich mit den kleinen und großen Sorgen der Spediteure und Versender – und finden viele Argumente für die dringende Notwendigkeit, sich zusammen mit uns auf unserer digitalen Transportplattform in Richtung Logistik 4.0 weiter zu entwickeln. Eine Plattform, die nur den ersten Schritt in unsere neue, digitale Zukunft darstellt. Denn wir wissen, diese 4 vielversprechenden Technologien werden die Logistik in den nächsten Jahren begleiten. Eine kurze Einführung in B-I-R-D: Blockchain, das Internet der Dinge (IoT), Robotic Process Automation (RPA) und Data Science.

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Blockchain

Die Grundidee der Blockchain-Technologie ist es, alle für eine Transaktion erforderlichen Informationen in einer transparenten, gemeinsam genutzten Datenbank zu hinterlegen. Solange diese geschützt ist, kann verhindert werden,dass sie gelöscht, manipuliert oder verändert wird.

Jede Aufgabe oder jeder Prozess, wie z.B. eine Zahlung, beinhaltet einen digitalen Datensatz, den alle beteiligten Parteien identifizieren, validieren und speichern können. Die Berechtigung für jede Aktivität, die in jeder Phase erforderlich ist, wird identifiziert, validiert, gespeichert und an die Parteien weitergegeben, die sie benötigen. Bei einem Gütertransport auf der Straße würden sich z.B. der Verlader, der Spediteur, eine Versicherungsgesellschaft und eine Bank auf gegenseitige Vereinbarungen einigen und so Transportzeiten, Papierkrieg oder Datenverluste vermeiden.

Das würde nicht nur das Vertrauen stärken und Risiken reduzieren, sondern auch die Prozesse schlanker und billiger machen. Aktuell fehlen aber für eine verbreitete Nutzung nationale und internationale Regulierungsbehörden, um diese gegenseitigen Vereinbarungen zu finden. Davon abgesehen gibt es keinen Industriestandard für die Handhabung dieser Datenbanken. Aber wir sind auf einem guten Weg, diese Technologie sinnvoll einzusetzen.

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Internet of Things

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist ein System von Sensoren und Geräten, das die Übertragung von Daten über ein Netzwerk ohne menschliche Interaktion ermöglicht.

Ein Beispiel: IoT-Geräte können an einem Lkw oder seiner Ladung angebracht werden, so dass Hersteller und Kunden Bewegungen oder Öffnungen in jeder Phase des Prozesses überwachen können, was Genauigkeit und damit weniger Risiko garantiert. Versicherungsprämien würden in diesem Fall sinken und weniger Betriebskapital ausgegeben.

IoT ermöglicht die Aufzeichnung wichtiger Informationen, wie z.B. Standort und Zustand (wie z.B. Temperatur) der Ware und ermöglicht dem Unternehmen so viele Möglichkeiten, kosteneffizienter zu agieren.

In Verbindung mit Blockchain hat das IoT ein noch größeres Potenzial und könnte z.B. Echtzeitinformationen, wie automatisierte Zahlungen liefern, die Verträge auslösen können und die Abrechnungszeit auf einen Moment (statt mehrer Tage) reduzieren. Der weit verbreitete Einsatz von beiden Technologien könnte die Effizienz der Lieferkette erheblich verbessern und es Kunden und Lieferanten ermöglichen, mehr gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, das Risiko von Manipulationen zu verringern und Gemeinkosten zu beseitigen.

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Robotic Process Automation (RPA)

Unter robotergestützter Prozessautomatisierung versteht man den Einsatz von Software mit künstlicher Intelligenz für hochvolumige, wiederholbare Aufgaben. Vor allem in der Logistik kann dies hocheffizient sein, da z. B. Zollformalitäten automatisch durch RPA erledigt werden können und menschliche Fehler vermieden werden. Wartezeiten an Grenzen und Häfen können drastisch reduziert werden. Mitarbeiter können sich wieder auf weniger monotone Tätigkeiten konzentrieren.

Wenn die Logistikbranche in der Lage ist, Prozesse zu standardisieren, birgt dies ein enormes Potenzial. Die Genauigkeit ermöglicht nicht nur eine höhere Effizienz, sondern auch schnellere Versandzeiten. Das führt zu zufriedeneren Kunden und höheren Umsätzen.

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Data Science

Unter robotergestützter Prozessautomatisierung versteht man den Einsatz von Software mit künstlicher Intelligenz für hochvolumige, wiederholbare Aufgaben. Vor allem in der Logistik kann dies hocheffizient sein, da z. B. Zollformalitäten automatisch durch RPA erledigt werden können und menschliche Fehler vermieden werden. Wartezeiten an Grenzen und Häfen können drastisch reduziert werden. Die Mitarbeiter können sich wieder auf weniger monotone manuelle Aufgaben konzentrieren.

Wenn die Logistikbranche in der Lage ist, Prozesse zu standardisieren, birgt dies ein enormes Potenzial. Die Genauigkeit ermöglicht nicht nur eine höhere Effizienz, sondern auch schnellere Versandzeiten. Das führt zu zufriedeneren Kunden und höheren Umsätzen.

Wir wissen, dass eine durch Daten gesteuerte Welt, wie sie die BIRD-Technologien schaffen könnte, der Logistikbranche zu mehr Effizienz, Genauigkeit und Vertrauen verhelfen würde. Da aber nicht jedes kleinere Unternehmen die Ressourcen hat, um sich mit Blockchain-Technologien oder Data Science zu beschäftigen, kann man aktuell zunächst mit kleinen Schritten beginnen: Umstellen der IT auf Cloud Computing, die Nutzung von Online-Frachtplattformen oder der Einsatz von IoT-Geräten für Lkw-Fahrer bilden nur den Anfang.

Janine Wolff
Janine Wolff ist Junior Social Media und Content Manager bei Saloodo!. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben & Design wurde beim Bloggen über Reisen geweckt. Bei Saloodo! wird das Faible zur Aufgabe; denn auch hier geht es um spannende Themen, die bewegen.

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